Heinz Samberg als Leiter des Josefshauses verabschiedet
Das St. Josefshaus in Rheine steht seit dem 01. Oktober unter neuer Leitung. Die bisherige Pflegedienstleiterin Jutta Herking folgt auf Heinz Samberg der hatte das Altenheim am Fuße des Waldhügels genau 14 Jahre geleitet und wechselt nun als Berater zum Deutschen Orden.
Der scheidende Chef habe wie ein Kapitän das Josefshaus als „Schiff auf dem Weg durch die Zeit“
gesteuert, sagte Reinhold Jeusfeld vom Sozialdienst des Josefshauses gestern bei der
Verabschiedung Sambergs. Dabei habe es so manche Stürme gegeben. Diese jedoch habe Samberg
mit einer motivierten Mannschaft (Mitarbeiter), den Passagieren (Bewohnern), einem guten Ruf und
dem Eigner (Deutscher Orden) überstanden. Als Kapitän des Schiffes St. Jopsefshaus habe er als Kapitän Samberg stets auf die Fähigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesetzt. „Sie waren nicht der Chef, der immer alles besser wusste“, sagte Jeusfeld.
Samberg habe notwendige Veränderungen eingeleitet, damit „das Schiff seetüchtig bleibt“. Jedoch habe er dabei Planken und Balken nicht abgerissen und weiter auf das christliche Menschenbild gesetzt. Die Als eine der wichtigsten Neuerungen nannte Jeusfeld wie andere Redner auch die Einrichtung des Bereiches „Junge Pflege“.
Diese für das nördliche Münsterland einmalige Einrichtung habe die neue Leiterin Jutta Herking maßgeblich entwickelt, Samberg sei es gelungen die finanziellen Rahmenbedingungen zu schaffen.
Der scheidende Chef seinerseits dankte dem Träger der Einrichtung, dem Deutschen Orden, der ihm stets den Rücken freigehalten habe.
Seine Nachfolgerin Jutta Herking versprach, das
Haus in seinem Sinne weiterzuführen. „Wir werden weiter an einem Strang ziehen“, sagte Herking.
Der Leiter des Geschäftsbereiches Personal beim Deutschen Orden, Wolfgang Basener, dankte
Samberg für dessen Arbeit. „Sie können das Ruder mit Stolz aus der Hand geben“, sagte er. Samberg
habe viele neue Herausforderungen erfolgreich und mit viel Augenmaß gemeistert. Bürgermeisterin
Dr. Angelika Kordfelder sprach ion ihrem Grußwort von einem „Haus mit Wohlfühlcharakter“, das den gesamten Stadtteil geprägt habe Besonders betonte die Bürgermeisterin die Öffnung des Hauses.
Regelmäßige Kunstausstellungen wie auch die Themenwochen böten Bewohnern wie Gästen interessante Angebote. Sie nannte besonders die Partnerschaft zu einem Altenheim in der litauischen Stadt Trakai. Mit der Themenwoche Litauen sei es dem St. Josefshaus wieder gelungen einen europäischen Partner den Bewohnern und Gästen näher zu bringen.
Stefan Plake, Vorsitzender Mitarbeitervertretung schloss sich den Worten von Reinhold Jeusfeld an und betonte die menschliche Art und Weise mit der Heinz Samberg auch schwierige Entscheidungen vermittelt habe. Als Geschenk aller Mitarbeiter erhielt der scheidende Chef eine Navigationsgerät in das ein Ziel bereits eingegeben war: Ein Hotel in Hamburg wo er mit seiner Frau ein schönes Wochenende verbringen wird.
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