Advent im St. Josefshaus, Rheine – Licht, Plätzchenduft, festliche Atmosphäre – aber sicher!

Advent im St. Josefshaus, Rheine – Licht, Plätzchenduft, festliche Atmosphäre – aber sicher!

Trotz der Pandemiebeschränkungen und unzähligen Verordnungen ist die Vorweihnachtszeit im St. Josefshaus, Rheine, in Trägerschaft des Deutschen Ordens, immer etwas Besonderes.
„Das bedeutet für Bewohner, Mitarbeiter, Angehörige sowie ehrenamtliche Helfer den Endspurt für die Vorbereitungen der Festtage in unserem St. Josefshaus, Rheine.“
Bei einer Bewohnerzahl von neunundneunzig Personen im Haus ist die Organisation dieser Festtage keine leichte Aufgabe und mit dem Kauf eines Weihnachtbaumes und der Festtags-gans eben nicht getan.
Aber die lang erprobten Mitarbeiter/-innen aus allen Bereichen der Einrichtung sind ein eingespieltes Team, das solche Herausforderungen gerne für die ihnen anvertrauten Bewohner/-innen annimmt, um das Haus auf dem Waldhügel und seine Bewohner/-innen in eine zauberhafte weihnachtliche Atmosphäre entführt.
Bereits in der Vorweihnachtszeit erlebt man ein geschäftiges Treiben. In zahlreichen Aktivitäten und Aktionen unserer Kreativgruppen oder der Holzwerkstatt wird von den Teil-nehmern/Teilnehmerinnen unterschiedlichste Weihnachtsdekoration liebevoll gebastelt, um nicht zuletzt dem St. Josefshaus einen besonderen Glanz in dieser Zeit zu verleihen.
Auch unter Corona-Einschränkungen wird in Kreativgruppen, die sich ausschließlich aus Bewohnern/-innen des jeweiligen Wohnbereiches zusammensetzen, intensiv und mit Freude und Elan gewerkelt und gebastelt.
Diese Zeit ist nicht nur geprägt von einer besonderen weihnachtlichen Stimmung, sondern wird innerhalb der Bewohnerschaft durch den festen Willen nach der These „Wir schaffen das“ maßgeblich getragen.
Und das zeigt sich überall im Haus durch liebevoll gestaltete Adventsgestecke mit duftenden frisch geschnittenen Tannenzweigen, die begleitet werden vom Duft frisch gebackener Plätzchen und Kuchen, der durch den Wohnbereich zieht und Bewohner/-innen wie Mitarbeiter/-innen an das herannahende Weihnachtsfest erinnert.
Setzt dann noch die Dämmerung ein, hüllt sich das St. Josefshaus, weit sichtbar auf dem Waldhügel in einen festlichen Lichterglanz.
Mit dem ersten Advent beginnen die unterschiedlichen Veranstaltungen und Aktivitäten, selbstverständlich unter Wahrung der Hygienevorschriften. Alte Familientraditionen, die den Bewohnerinnen und Bewohnern vertraut sind, werden soweit wie möglich beibehalten. Erinnerungen aus vergangenen Kindertagen werden nur zu gerne ausgetauscht und der Glanz der erlebten Weihnacht lässt die Augen unserer Bewohner/-innen leuchten.
In der Vorweihnachtszeit darf der Nikolaus natürlich nicht fehlen. Und so besuchte der Heilige Mann traditionell am 06. Dezember das St. Josefshaus und seine Bewohner und Bewohnerinnen in den festlich geschmückten Speisesälen.
Der ersehnte Gast wurde selbstverständlich herzlichst begrüßt und die Bewohner und Bewohnerinnen trugen Gedichte vor. Nach diesem stimmungsvollen Empfang bekam selbst der Bischof von Myra glänzende Augen und verteilte nur zu gern die mitgebrachten Gaben an die Bewohner und Bewohnerinnen.
Auch die von Bewohnern/-innen und Angehörigen beliebte Weihnachtsfeier findet in diesem Jahr zum zweiten Mal hintereinander nicht in ihrer bekannten Form statt.
Das tut der Stimmung im Haus jedoch nicht so großen Abbruch, da die Mitarbeiter/-innen des Hauses vorsorglich ein Alternativprogramm ausgearbeitet haben.
So wurde in der Aula des St. Josefhaus ein kleiner heimeliger Adventsmarkt aufgebaut. Hier gab es unter anderem eine Zuckerbäckerei, in der Lebkuchenherzen individuell nach Geschmack der Bewohner/-innen beschriftet werden konnten. Ergänzt wurde dieser Stand durch weitere Leckereien, wie Reibeplätzchen und Bratäpfel, die ebenso in der Gunst der Bewohner/-innen waren!
Beim Dosenwerfen konnte man die angesetzten Kalorien wieder abarbeiten. Ein Riesenspaß für unsere Bewohner/-innen in besonderer Atmosphäre, auch wenn dieser Markt nur Wohnbereichsweise besucht werden konnte.
Dann ist es soweit, Heiligabend.
Bewohner/-innen, Mitarbeiter/-innen sowie die Direktorin des Hauses mit Ihrem Team danken allen ehrenamtlichen Helfern und Heferinnen, den Gästen für deren Engagement und freuen sich auf viele neue interessante Begegnungen in 2022 im St. Josefshaus, sofern es die Situation zulässt.
Daher wünschen wir Ihnen zu allererst Gesundheit, ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Bleiben Sie gesund!